Pressemitteilung

Erinnerung an die Reichspogromnacht: Fahrt zum Jüdischen Museum Frankfurt

Am 9. November jährt sich die Reichspogromnacht von 1938 zum 88. Mal.

In der Nacht vom 9. auf den 10. November und an den darauffolgenden Tagen verübten die Nationalsozialisten schwere Gewaltverbrechen gegen die jüdische Bevölkerung. Synagogen wurden zerstört, Geschäfte und Wohnungen verwüstet, jüdische Menschen misshandelt, ermordet und in Konzentrationslager verschleppt.

Die Ereignisse markieren einen wichtigen Einschnitt in der Geschichte der nationalsozialistischen Verfolgung. Sie stehen für die zunehmende Ausgrenzung, Entrechtung und Verfolgung jüdischer Menschen, die schließlich im Holocaust ihren grausamen Höhepunkt fand.

Der jährliche Gedenktag erinnert an die Opfer und mahnt dazu, Antisemitismus und jeder Form von Ausgrenzung entschieden entgegenzutreten. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ist dabei auch ein wichtiger Beitrag für ein respektvolles und friedliches Miteinander in der Gegenwart.

Aus diesem Anlass organisiert der Partnerschaftsverein Reinheim am Dienstag, 24. November 2026, eine Fahrt zum Jüdischen Museum Frankfurt. Ziel ist es, die Beschäftigung mit der jüdischen Geschichte und Kultur zu fördern und die Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen wachzuhalten.

Das Jüdische Museum Frankfurt gibt Einblicke in die Geschichte und Kultur des jüdischen Lebens von 1800 bis in die Gegenwart. Neben den Erfahrungen von Ausgrenzung und Verfolgung werden auch die vielfältigen Lebensgeschichten, Traditionen und kulturellen Beiträge jüdischer Menschen beleuchtet. Der Museumsbesuch bietet damit die Gelegenheit, jüdisches Leben in seiner ganzen Vielfalt kennenzulernen.

Bürgermeister Manuel Feick begrüßt die Initiative des Partnerschaftsvereins: „Erinnerungskultur lebt davon, dass wir uns immer wieder mit unserer Geschichte auseinandersetzen und daraus Verantwortung für die Gegenwart übernehmen. Es ist wichtig, gerade auch jüngeren Generationen die Geschichte jüdischen Lebens näherzubringen. Ich freue mich deshalb über das Engagement des Partnerschaftsvereins, der mit dieser Fahrt eine wertvolle Möglichkeit zur Begegnung und zum Lernen schafft.“

Mit der Fahrt möchte der Partnerschaftsverein einen Beitrag dazu leisten, historisches Wissen zu vermitteln, Verständnis zu fördern und ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen und freut sich über viele interessierte Mitreisende.

Anmeldungen und Informationen zur Fahrt am 24. November 2026:

Manfred Mack, 1. Vorsitzender des Partnerschaftsvereins Reinheim

E-Mail an info@partnerschaftsverein-reinheim.eu  oder

Per Telefon:  0178 9717639