Pressemitteilung
„Zu verschenken“-Kisten: Nachhaltige Idee braucht Rücksichtnahme
Gut erhaltene Dinge weiterzugeben, statt sie wegzuwerfen, ist eine schöne Idee und ein Beitrag zur Nachhaltigkeit. Deshalb stellen Bürgerinnen und Bürger immer mal wieder Gegenstände mit einem „Zu verschenken“-Schild vor die eigene Haustür.
Diese Form des Teilens wird in der Stadt grundsätzlich begrüßt und vor privaten Grundstücken auch geduldet.
Trotzdem gilt: Öffentliche Flächen wie Gehwege, Radwege oder Parkplätze sind keine Abstellflächen. Das Aufstellen von Kisten oder Gegenständen im öffentlichen Raum ist rechtlich eine Sondernutzung und grundsätzlich nicht erlaubt.
„Die Idee, Dinge weiterzugeben und damit Ressourcen zu schonen, ist absolut unterstützenswert. Gleichzeitig müssen wir darauf achten, dass Gehwege und Verkehrsflächen für alle sicher nutzbar bleiben. Rücksichtnahme hilft dabei, dass aus einer guten Idee kein Ärgernis für andere wird“, sagt Bürgermeister Manuel Feick.
Immer wieder kommt es vor, dass nicht mitgenommene Gegenstände tagelang stehen bleiben, bei schlechtem Wetter beschädigt werden oder am Ende als Müll zurückbleiben.
Besonders problematisch sind abgestellte Kisten auf Parkplätzen, Radwegen oder Wegen zu Schulen und Kindertagesstätten, da sie die Sicherheit von Fußgängern, Radfahrern und anderen Verkehrsteilnehmern beeinträchtigen können.
Die Stadt empfiehlt daher:
- Nur saubere und gut erhaltene Gegenstände herauszustellen.
- Die Kisten über Nacht und bei schlechtem Wetter wieder hereinzunehmen.
- Nicht mitgenommene Sachen nach kurzer Zeit anderweitig zu spenden oder zu entsorgen.
- Keine Gegenstände auf öffentlichen Verkehrsflächen abzustellen.
So bleibt „Zu verschenken“ eine nachhaltige und nachbarschaftliche Idee – ohne dass Gehwege zu Ablageflächen werden oder Gefahren entstehen.

