Stadt Reinheim
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Neue Fahrplankonzeption Linienbündel Reinheim – Anhörung durch das Regierungspräsidium

Die Diskussionen um das neue Linienbündel Reinheim in der Fahrplankonzeption der Dadina sind noch nicht beendet. Nunmehr hat das Regierungspräsidium Darmstadt als Genehmigungsbehörde den Beteiligten die Möglichkeit der Stellungnahme eingeräumt.  Dies nutzte die Stadt Reinheim in den vergangenen Tagen, mit Unterstützung ihres Rechtsbeistandes in dieser Angelegenheit, und informierte das Regierungspräsidium umfassend.

 

Sowohl aus der Stellungnahme des Rechtsanwaltes als auch aus der der Fachabteilung geht eindeutig hervor, dass die Fahrplanänderung nicht zu verstehen und eigentlich auch nicht umsetzbar ist, da sie gegen öffentliche Verkehrsinteressen und da gegen die Vorgaben des aktuell geltenden Nahverkehrsplanes verstößt, der bis Ende 2017 verlängert wurde und in dem ganz klar festgeschrieben ist, wie diese Buslinie verläuft.

 

Aus Sicht der Rechtsanwälte kann dies auch nicht durch den Beschluss der Verbandsversammlung der Dadina geändert werden, da ein, im Beteiligungsverfahren abgestimmter und ausgestalteter, Nahverkehrsplan nicht einseitig zu Lasten einzelner Beteiligter geändert werden kann. Schon gar nicht, wenn erhebliche Verschlechterungen der ÖPNV-Anbindungen für die Bevölkerung die Folge sind.

 

Es wird deutlich darauf hingewiesen, und das bestätigen auch die Dr.-Kurt-Schumacher-Schule Reinheim und die Albert-Einstein-Schule Groß-Bieberau so, dass es zu enormen Nachteilen für die Schüler der beiden Schulen aus Reinheim/Nord und Spachbrücken auf dem Weg in die Schule kommt.

Gerade in den Morgen- und Mittagstunden, vor Schulbeginn und nach Schulende, ist der K85 hoch frequentiert.

 

Beim Vergleich der alten und neuen Fahrzeiten des K85 wird außerdem festgestellt, dass die Fahrzeiten der neuen Verbindung länger sind als die alten.  Auch das ist den Nutzern dieser ÖPNV-Linie schwer zu erklären.

 

Auch wenn es nun mit der Einführung der neuen Schnellbuslinie K87 eine neue Verbindung von Reinheim nach Darmstadt geben soll, ist der Wegfall der Linie K85 nicht zu kompensieren, da auch mit diesem Bus eine komplette Anbindung Reinheims ohne Umstieg nicht gewährleistet ist, da diese Linie nicht an Georgenhausen und Zeilhard angeschlossen ist.

 

Die Stadt Reinheim hofft nun, dass das Regierungspräsidium als Genehmigungsbehörde den Sachverhalt genauestens prüft, um vielleicht doch noch den Erhalt des K85 so wie bisher zu ermöglichen, auch wenn das dann erst einmal nur bis zum Auslauf des Nahverkehrsplanes Ende 2017 sein sollte.

 

Dann jedoch wäre noch genügend Zeit, eine für alle Seiten sinnige Lösung zu finden um den ÖPNV in Reinheim nicht zu verschlechtern.

 

gez.

Manuel Feick
(Erster Stadtrat)

 
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