Pressemitteilung

Zukunft des Reinheimer Trinkwassers gesichert: Startschuss für neue Enthärtungsanlage – jahrelanger Einsatz zahlt sich aus

Es ist ein infrastrukturell besonders gutes Signal für Reinheim: Die Baugenehmigung für die neue Trinkwasserenthärtungsanlage liegt vor.

Damit kann eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte unserer Stadt umgesetzt werden – ein Projekt, für das wir uns über viele Jahre hinweg mit Nachdruck eingesetzt haben. Mit dieser Investition sichern wir nicht nur die hohe Qualität unseres Trinkwassers, sondern stärken auch nachhaltig die Versorgungssicherheit für heutige und zukünftige Generationen.

„Sauberes und zuverlässiges Trinkwasser ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine unserer wichtigsten Aufgaben der kommunalen Daseinsvorsorge. Dass wir dieses große Zukunftsprojekt jetzt realisieren können, ist ein starkes Signal für Reinheim und ein Erfolg jahrelanger gemeinsamer Anstrengungen“, erklärt Bürgermeister Manuel Feick. „Wir investieren bewusst in die Zukunft unserer Stadt und in die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger.“

Mit der neuen Anlage setzt Reinheim auf ein besonders hochwertiges und zukunftsweisendes Verfahren: Die Trinkwasserenthärtung wird künftig auf Basis der Umkehrosmose erfolgen. Dieses Verfahren gilt als einer der modernsten Standards der Wasseraufbereitung und ermöglicht eine besonders effektive und nachhaltige Reduzierung der Wasserhärte bei gleichzeitig höchster Wasserqualität.

Neben der Enthärtungsanlage werden auch zentrale technische Komponenten wie Brunnenpumpen, Rohrleitungen sowie die Steuerungs- und Elektrotechnik umfassend modernisiert.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Versorgungssicherheit: Die neue Anlage wird mit einer leistungsfähigen Netzersatzanlage (Notstromversorgung) ausgestattet. Dadurch bleibt die Trinkwasserversorgung auch bei einem großflächigen Stromausfall für einen sehr großen Teil der Reinheimer Bevölkerung zuverlässig gewährleistet. Reinheim wird damit deutlich widerstandsfähiger gegenüber Krisensituationen und stärkt seine kritische Infrastruktur nachhaltig.

Die ersten Bauarbeiten sollen im Frühjahr beziehungsweise Frühsommer 2026 beginnen. Während der Bauzeit von rund einem Jahr wird die bisherige Enthärtung vorübergehend außer Betrieb sein. Dies bedeutet auch, dass sich der Härtegrad des Wassers in dieser Zeit von derzeit 16-18° dH auf dann 24-26° dH erhöht. Die Versorgung mit hygienisch einwandfreiem Trinkwasser bleibt selbstverständlich jederzeit gesichert.

Nach der geplanten Inbetriebnahme im Jahr 2027 wird Reinheim über eine hochmoderne, leistungsfähige und sichere Trinkwasserenthärtung verfügen. Das dauerhaft weichere Wasser verbessert

nicht nur den Komfort im Alltag, sondern trägt auch dazu bei, Haushaltsgeräte, Rohrleitungen und Installationen zu schonen und deren Lebensdauer zu verlängern.

„Wir haben uns viele Jahre mit großer Überzeugung für diese Lösung eingesetzt. Jetzt wird sie Realität. Das ist ein Meilenstein für Reinheim und ein entscheidender Schritt, um unsere Stadt auch in Zukunft zuverlässig, sicher und nachhaltig mit hochwertigem Trinkwasser zu versorgen“, so Bürgermeister Manuel Feick.