Pressemitteilung

Rücksicht auf Wildtiere und Natur: Hinweise zur Brut- und Setzzeit

Während der Brut- und Setzzeit, die jedes Jahr bis Ende Juli andauert, bittet die Stadt alle Hundehalterinnen und Hundehalter um besondere Rücksicht auf die heimische Tierwelt. In dieser sensiblen Phase bringen viele Wildtiere ihren Nachwuchs zur Welt und ziehen ihn in Wiesen, Feldern, Grünflächen sowie im Unterholz der Wälder auf.

Grundsätzlich gilt bereits, dass Hunde so zu halten und zu führen sind, dass von ihnen keine Gefahr für Menschen oder andere Tiere ausgeht. Zudem dürfen Hunde außerhalb des eingefriedeten Grundstücks ihrer Halterinnen und Halter nicht unbeaufsichtigt laufen. Während der Brut- und Setzzeit ist es jedoch besonders wichtig, diese Regeln konsequent einzuhalten.

Die Stadt weist daher darauf hin, dass Hunde in dieser Zeit möglichst angeleint geführt werden sollten. Zudem sollten Spaziergängerinnen und Spaziergänger die ausgewiesenen Wege nutzen und sensible Naturbereiche nicht betreten. So können Störungen vermieden und Jungtiere besser geschützt werden.

Viele Wildtiere verstecken ihre Jungen im hohen Gras oder im Unterholz. Diese sind für Menschen und Hunde oft schwer zu erkennen. Freilaufende Hunde können die Tiere aufschrecken oder im schlimmsten Fall verletzen.

„Im Sinne eines respektvollen Miteinanders von Hundehalterinnen und Hundehaltern, Nichthundebesitzenden und zum Schutz unserer Natur ist es wichtig, die bestehenden Vorgaben zu beachten“, betont Bürgermeister Manuel Feick.

Mit einem rücksichtsvollen Verhalten können alle Naturfreunde dazu beitragen, die heimische Tierwelt während dieser sensiblen Zeit zu schützen.