Pressemitteilung

Zukunft gestalten – Der Zukunftspark soll kommen

Reinheim setzt nach dem Weggang von Merz Pharma ein starkes, selbstbewusstes Zeichen: Wir reagieren nicht – wir agieren. Mit dem „Zukunftspark Reinheim“ schaffen wir auf nahezu 80.000 Quadratmetern eines der bedeutendsten Gewerbeentwicklungsprojekte in unserer Stadtgeschichte.

Das von Merz dankenswerterweise geschenkte und bereits übertragene Grundstück, auf dem ursprünglich ein Neubau entstehen sollte, verfügt bereits über Baurecht für rund 40.000 Quadratmeter. Diese hervorragende Ausgangslage wurde jetzt strategisch genutzt und konsequent weiterentwickelt. In den vergangenen Wochen konnte ich zusätzliche Grunderwerbsverhandlungen erfolgreich abschließen. Dadurch eröffnet sich die Möglichkeit, eine unmittelbar angrenzende Fläche von weiteren knapp 38.000 Quadratmetern zu erwerben.

Damit entstehen neue, realistische und umsetzbare Perspektiven: Ein zusammenhängendes Gewerbegebiet von fast 80.000 Quadratmetern – planungsrechtlich vorbereitet, regionalplanerisch abgesichert und strategisch durchdacht.

Reinheim unterscheidet sich mit diesem Projekt und den nun geschaffenen Möglichkeiten deutlich von anderen Städten und Gemeinden unserer Größenordnung. Während vielerorts Flächen fehlen oder langwierige Planverfahren den Fortschritt bremsen, verfügt Reinheim über:

  • Bereits bestehendes Baurecht auf 40.000 m²,
  • eine im Regionalplan ausgewiesene Gewerbefläche,
  • positiv verlaufene Vorgespräche mit dem Regierungspräsidium Darmstadt und dem Landratsamt,
  • eine klare Vermarktungsstrategie.


Der Magistrat hat die Vermarktung bereits beauftragt. Schwerpunkt wird die gezielte Ansiedlung von Unternehmen aus den Bereichen Pharma und IT sein. Erste Gespräche mit potenziellen Investoren laufen vielversprechend. Die durchgeführte Potentialanalyse bestätigt eindrucksvoll: Reinheim besitzt sehr starke Standortfaktoren – infrastrukturell, wirtschaftlich und strategisch.

Zugleich ist der Zukunftspark eine perfekte Ergänzung zu unserem kleineren Gewerbegebiet „Nord-West III“. Dort können insbesondere dem heimischen Gewerbe gezielt Expansionsflächen angeboten und den bestehenden Unternehmen verlässliche Entwicklungsperspektiven eröffnet werden. Während Nord-West III also maßgeschneiderte Möglichkeiten für lokale Betriebe bietet, schafft der Zukunftspark Raum für größere Ansiedlungen und neue Branchen. Diese Kombination ist eine hervorragende Ergänzung und stärkt unseren Wirtschaftsstandort in der Breite wie in der Tiefe.

Besonders wichtig ist: Reinheim hat keine Zeit verloren. Bereits vor drei Jahren – noch bevor Merz seine damalige ursprünglich positive Neubauentscheidung traf – wurde eine alternative Entwicklungsoption für dieses Areal vorbereitet. Diese Weitsicht ermöglicht es heute, unmittelbar zu handeln und mit einem klaren Plan unsere Einnahmenbasis zu sichern und die finanzielle Stabilität unserer Stadt nachhaltig zu stärken.

Im Mai werde ich der Stadtverordnetenversammlung die Beschlussvorlage zur baurechtlichen Weiterentwicklung des Zukunftsparks vorlegen. Ich hoffe sehr, dass dort zukunftsweisend, entschlossen und mit deutlicher Mehrheit gehandelt wird. Dieses Projekt ist eine Investition in Arbeitsplätze, Innovation, kommunale Handlungsfähigkeit und die wirtschaftliche Stärke Reinheims.

Die Verwaltung hat die Vermarktung des Zukunftsparks zur Priorität Nummer eins für 2026 definiert. Die Richtung ist klar: Wachstum, Innovation und Zukunftssicherung. Die Bürgerinnen und Bürger können sicher sein: Reinheim gestaltet aktiv seine Zukunft. Reinheim denkt voraus, handelt entschlossen – und schafft Perspektiven auf einer Fläche, die in dieser Form in unserer Größenordnung ihresgleichen sucht - Reinheim hat Zukunft und setzt sie jetzt um!