Pressemitteilung
10. März: Reinheim zeigt Flagge für Tibet
Reinheim wird am 10. März die tibetische Flagge am Rathaus hissen, um auf die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen in Tibet aufmerksam zu machen. Bundesweit beteiligen sich auch in diesem Jahr hunderte Städte, Gemeinden und Landkreise an der Aktion „Flagge zeigen für Tibet“.
2026 markiert das 30-jährige Bestehen der Kampagne “Flagge zeigen für Tibet”. Seit drei Jahrzehnten steht die von der Tibet Initiative Deutschland organisierte Aktion für den Einsatz für Frieden, Gerechtigkeit und Menschenrechte. Gerade die kontinuierliche Beteiligung von Städten und Gemeinden verleiht der Kampagne ihre besondere Stärke und Sichtbarkeit.
Was 1996 mit 21 Pionierkommunen und viel ehrenamtlichen Einsatz begann, ist heute eine der größten kommunalen Menschenrechtsaktionen in Deutschland. Mittlerweile hissen jährlich über 450 Kommunen die tibetische Flagge öffentlich und setzen damit ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit der tibetischen Bevölkerung – Reinheim ist seit 5 Jahren dabei.
Bürgermeister Manuel Feick:
„Reinheim hisst auch in diesem Jahr die tibetische Flagge, um ein klares Zeichen für Menschenrechte zu setzen. Gerade im 30. Jubiläumsjahr der Kampagne ist es wichtig, Haltung zu zeigen und Solidarität mit dem tibetischen Volk zu bekunden.”
Hintergrund:
Tibet ist seit 1950 von der Volksrepublik China völkerrechtswidrig besetzt; die tibetische Bevölkerung ist bis heute massiven Repressionen ausgesetzt.
Am 10. März jährt sich der tibetische Volksaufstand von 1959 zum 67. Mal. Um an dieses historische Ereignis zu erinnern. Die Flaggenkampagne steht daher auch für den gewaltfreien Widerstand gegen Unterdrückung und für das Recht auf Selbstbestimmung.
Mehr Informationen unter: www.tibet-flagge.de

