Pressemitteilung

Buchenwald 1945–2026: Mahnung und Hoffnung aus der Geschichte

Am 11. April 1945 wurde das Konzentrationslager KZ Buchenwald von den alliierten Streitkräften befreit. Damit endete für rund 21.000 Häftlinge – darunter etwa 900 Kinder und Jugendliche – ein grausames Martyrium.

Auch 81 Jahre später markiert diese historische  Befreiung nicht nur das Ende einer grausamen Ära der Unterdrückung und des Leidens, sondern erinnert auch heute noch daran, dass die Menschheit niemals die Augen vor den dunkelsten Kapiteln ihrer Geschichte verschließen darf.

Buchenwald steht stellvertretend für das unermessliche Leid, dem Millionen Menschen während des Holocaust ausgesetzt waren. Allein nach Buchenwald wurden zwischen Juli 1937 und April 1945 knapp 300.000 Menschen aus über 50 Ländern deportiert, von denen rund 56.000 dort starben.

Die unmenschlichen Lebensbedingungen – geprägt von Hunger, Krankheit und brutaler Gewalt durch die Wachen -  führten zu unzähligen Opfern.

Hier wurden Tausende von unschuldigen Menschen brutal unterdrückt, gequält und ermordet. Die meisten von ihnen waren Juden, aber auch politische Gefangene, Homosexuelle und andere, die vom Nazi-Regime als "unwertes Leben" betrachtet wurden.

Die Befreiung des KZ Buchenwald durch die Alliierten war ein wichtiger Schritt im Kampf gegen den Nationalsozialismus und ein Zeichen der Hoffnung für Millionen von Menschen, die unter dem Nazi-Regime litten und markierte das Ende einer der dunkelsten Episoden in der Geschichte der Menschheit.

Die Erinnerung an die Verbrechen von Buchenwald ist nicht nur ein Blick in die Vergangenheit. Sie ist Auftrag für die Gegenwart und Zukunft: für Menschenwürde, Demokratie und ein entschiedenes Eintreten gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit.

„Auch heute dürfen wir nicht wegsehen. Wir dürfen die Augen vor diesem dunklen Teil deutscher Geschichte nicht verschließen. Auch dieser Gedenktag gibt uns die Möglichkeit, uns bewusst zu machen, dass es unser aller Anliegen sein muss, alles dafür zu tun, dass sich eine Zeit der Unterdrückung und des Hasses nicht wiederholt“, so Bürgermeister Manuel Feick.