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Haftungsausschluss

Internationales Büro

Für Toleranz und kulturelle Vielfalt

Aus der Arbeit des Internationalen Büros

 

 

Städte- oder Länderreisen aus dem Katalog kann man im Internationalen Büro der Stadt Reinheim nicht buchen. Dafür aber teilnehmen am umfangreichen Austauschprogramm, das die Gersprenzstadt mit ihren Partnerstädten pflegt. Internationale Beziehungen bestehen schließlich von der Atlantikküste bei Bordeaux bis in das Karpatengebiet am Rande der Ukraine in Polen. Wer den Spreewald in Brandenburg oder lieber den feurigen Ätna auf Sizilien kennen lernen möchte, kann über das Internationale Büro erste Informationen bekommen. Bei diesem Teil des Kulturamtes laufen die Fäden mit den Partnern in Cestas, Sanok, Fürstenwalde und Licata zusammen.

Hier werden Austauschprogramme konzipiert, Kontakte gepflegt, Reisen mit dem Verein zur Pflege internationaler Beziehungen (Partnerschaftsverein Reinheim) organisiert und Berufspraktikantenstellen vermittelt sowie Schul- und Vereinskontakte gefördert.

 

Zielsetzung der Städtepartnerschaften sind der Abbau von Ressentiments und Vorurteilen sowie der Frieden in Europa. Die Begegnungen basieren auf dem Wunsch der Bürger, die trotz der kulturellen Unterschiede,  mit Respekt, Toleranz und Dialog die kulturelle Vielfalt dieser Welt kennen und schätzen zu lernen, so Linda Licata-Hartmann.

 

Mit deutlicher Erweiterung des Aufgabenfeldes hat sich 2002 das Firmenschild des einstigen „Partnerschaftsbüros“ geändert.

Das Internationale Büro bündelt alle Aktivitäten, die sich mit Projekten des Antirassismus, der deutsch-jüdischen Zusammenarbeit, Integrationshilfen, sowie kommunaler Friedensarbeit befassen. War Reinheim eine der ersten Kommunen, die sich gegen Atomwaffen und Kriege einsetzte, so will man mit den kommunalen Mitteln deutlich machen, dass Rassismus in dieser Stadt keinen Nährboden findet.  Dabei wird die Aktion „Gesicht Zeigen!“ ebenso gefördert wie „Schulen ohne Rassismus“ oder das Verlegen von „Stolpersteinen“.  Und mit dem „Robert-Goldmann-Stipendium“ unterstreichen die städtischen Gremien die Bedeutung der deutsch-jüdischen Zusammenarbeit.

 

Im Internationalen Büro sind zwei Mitarbeiter beschäftigt, eine ganztags und eine halbtags. Beide sind mehrsprachig und verfügen durch Auslandsaufenthalte über interkulturelle Kompetenz.

 

Es steht ebenso dem Ausländerbeirat Reinheim, zur Seite und nimmt dessen Geschäftsführung wahr.

 

Auch im Arbeitskreis Asyl ist das Internationale Büro aktiv. Zurzeit leben in Reinheim mehr als 50 Asylbewerber. Weitere 50 Personen werden in den nächsten Monaten eintreffen.

 

Ein wichtiger Baustein für das Internationale Büro ist die enge Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftsverein Reinheim.

„Wir brauchen die Unterstützung aus der Bevölkerung. Internationale Verständigung und europäisches Bewusstsein kann nur zwischen den Menschen funktionieren und gelebt werden.“

Umso mehr freute sich Linda Licata-Hartmann, dass es im Juni zum 20. Jubiläum der Partnerschaft mit dem polnischen Sanok möglich wurde, mehr als 160 europäische Gäste privat in Familien unterzubringen.

 

Weitere Kooperationspartner sind: der Verein FrauenFreiRäume, der Kulturkreis, freien Künstler, Mitarbeiter des Deutsch-Polen Instituts, der Landkreis Darmstadt-Dieburg sowie Kirchen und Vereine.

 

Zahlreiche Ausstellungen markieren besondere Höhepunkte oder geschichtliche Daten wie z.B.:

“Spuren der jüdischen Kultur in Ost- und Südpolen“,

 „Hiroshima - Verbrechen gegen die Menschheit“

„Kriegsende und Nachkriegszeit in Reinheim und seinen Partnerstädten,

„Hinsehen und Handeln-Gewalt gegen Frauen -ein Menschenrechtsskandal“

„50 Jahre Italien in Reinheim“

“Gestern Nachbar-heute Jude“

“Die Straße, die in den Tod führte“- Internierungslager Ketschendorf bei Fürstenwal-de

„Polnische Geschichte und deutsch-polnische Beziehungen“,

„50 Jahre Élysée-Vertrag“

Fotographien vom weltberühmten Künstler Zdzislaw Beksi?ski † aus Sanok

 

Für dieses Jahr sind noch weitere Veranstaltungen geplant, z.B. „25 Jahre Fürstenwalde-Reinheim“ in Fürstenwalde, die Interkulturelle Wochen, die Ausstellung „Diktatur und Demokratie im Zeitalter der Extreme“, die Fahrt des ev. Posaunenchores Ueberau nach Cestas und das Robert-Goldmann-Stipendium.

 

Für die Zukunft wünsche ich mir, dass noch mehr Bürger bewegt werden, sich an den Aktionen des Internationalen Büros zu beteiligen und der Gedanke der Völkerverständigung lebendig bleibt.




Wir sind zuständig für:

 Städtepartnerschaft           

 

Geschäftsstelle des Ausländerbeirates und Integrationsarbeit

 

Kommunale Friedensarbeit und deutsch-jüdische Zusammenarbeit

                             

 

 





     
 

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Postanschrift:

Internationales Büro

Cestasplatz 1

64354 Reinheim

 

Tel. 06162/801640

Fax.: 06162/801642

 

Sie finden uns hier.


Ihre Ansprechpartner im Internationalen Büro:

 

Leiterin:        Linda Licata-Hartmann

llicata-hartmann@reinheim.de

 

Mitarbeiterin: Angela Heckel

aheckel@reinheim.de

 

Sprechzeiten:

Montag:         8.00 - 11.30 Uhr

Dienstag:       8.00 - 11.30 Uhr

Mittwoch:       8.00 - 11.30 Uhr

Donnerstag:   8.00 - 11.30 Uhr

Freitag:          8.00 - 11.30 Uhr


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