Buchpräsentation "Spuren jüdischen Lebens in Reinheim"
Buchpräsentation mit Heinz Reitz und Wilhelm Stuckert am 23. Oktober 2008
Auf über 100 Seiten haben mehrere Autoren unter der Schriftleitung von Heinz Reitz ?Spuren jüdischen Lebens in Reinheim? eingefangen und in einem neuen Buch dokumentiert. In eindrucksvoller Weise spannt die 10. Ausgabe der ?Reinheimer Beiträge? den Bogen zwischen jüdischer Vergangenheit und Gegenwart in der Odenwaldgemeinde. Zu Wort kommt darin auch Reinheims Ehrenbürger Robert Goldmann, der Sohn jenes jüdischen Landarztes, nach dem die Stadt Reinheim einen gleichnamigen Kindergarten im Neubaugebiet ?Nordwest? benannt hat. Michael Mertes, Staatssekretär für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien sowie Bevollmächtigter des Landes Nordrhein-Westfalen beim Bund, schreibt über Robert Goldmann und das Deutschland nach der Wende 1989/90. Mertes, der von 1987 bis 1998 im Bundeskanzleramt von Helmut Kohl unter anderem Leiter der Planungs- und Kulturabteilung war, kennt Reinheims Ehrenbürger aus vielen persönlichen Begegnungen.
Heinz Reitz, der bekannte Reinheimer Heimatforscher, schreibt über den ?Dr.-Jacob-Goldmann-Kindergarten? und zur Geschichte der Familie Goldmann in Reinheim und Ueberau im vergangenen Jahrhundert. Gemeinsam mit Wilhelm Stuckert widmet er ein Kapitel des Buches der ehemaligen jüdischen Gemeinde und ihrer Synagogen. Das Buch fasst darüber hinaus alle bisherigen Preisträger des ?Robert Goldmann Stipendiums? zusammen. Und nicht zuletzt werden die Lebenserinnerungen des inzwischen verstorbenen Heinrich Heeren publiziert, der sich an die Ereignisse des Jahres 1933 in Reinheim erinnert.
Zur Buchpräsentation ?Spuren jüdischen Lebens in Reinheim? sind alle Interessierte für Donnerstag, 23. Oktober 2008, um 19.00 Uhr, in den Sitzungssaal des Rathauses Reinheim eingeladen.
